BARSOTTI, Marcel Komponistenlexikon

BARSOTTI, Marcel

BARSOTTI Marcel

Am Jägerstern 13
82061 Neuried
Telefon: 089/75201691
Mobil: 01708637119
E-Mail: info (at) marcelbarsotti (dot) com
Homepage: http://www.marcelbarsotti.com

* 02.05.1963 Luzern (Schweiz)

Marcel Barsotti, preisgekrönter Filmkomponist, geboren 1963 in Luzern (Schweiz), gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Filmkomponisten in Deutschland. Nach einer Kompositionsausbildung beim renommierten Dirigenten George Byrd studierte Marcel Barsotti am Richard Strauß Konservatorium im München Komposition, Klavier und Klarinette, ebenfalls absolvierte er eine popmusikalische Ausbildung beim mit dem Grammy Award ausgezeichneten Komponisten Harold Faltermeyer.

Nach mittlerweile über 80 Film- und Werbeprojekten, darunter die preisgekrönte und internationale Filmproduktion „Die Päpstin“ und über 20 Schallplattenveröffentlichungen, diversen Popalben und mehreren Chartentries engagiert sich Marcel Barsotti auch für Musikfestivals, Filmakademien und gibt Vorträge in Filmmusik und Workshops mit Masterclasses für Filmmusik in Frankreich, Schweiz, Österreich und Deutschland. Im Jahr 2002 veröffentlichte Marcel Barsotti die erste umfassende CD Rom Enzyklopädie „Ethno World“ für ethnische Instrumente, die mittlerweile weltweit von renommierten und internationalen Filmkomponisten und Musikern wie u.a. Hans Zimmer eingesetzt wird. Nach diversen Filmmusikpreisen wie den Hauptpreis in Gold beim Park City Filmmusic Festival in Utah für „Die Päpstin“, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik für „Die Päpstin“, dem German Designer Award, drei Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis, eine Nominierung für den Preis der deutschen Filmkritik und eine Nominierung für den Score of the Year 2009, ebenfalls für „Die Päpstin“, arbeitet Barsotti mittlerweile mit namhaften Regisseuren und Produzenten wie Sönke Wortmann, Günter Rohrbach, Caroline Link, Luc Besson-Produktion, Carl Schenkel, Anno Saul, Josée Dayan, Eberhard Junkersdorf, Paul Hills, Hark Bohm und Peter Timm. Zu seinen größten Erfolgen gehören die Filmmusiken zu den Blockbustern „Die Päpstin“, „Das Wunder von Bern“ und „Deutschland. Ein Sommermärchen“. Ebenso schrieb Barsotti die Musiken zu nationalen und internationalen Filmen wie „Der Seewolf“, „Dolphins“, „The Poet“, „Der Bibelcode“, „Wo ist Fred?“, „Der Schatz der weißen Falken“, „Kebab Connection“, „Sirga, die Löwin“, „Jesus liebt mich“ und vielen anderen. Seit vielen Jahren engagiert sich Marcel Barsotti für die deutsche Filmakademie, für die Akademie für Fernsehen, für die GEMA, ist Gründungsmitglied und im Leitungsgremium der DEFKOM (Deutsche Filmkomponistenunion). Viele seiner Werke werden mittlerweile konzertant gespielt u.a. vom NDR Radiosinfonie Orchester, Bayerisches Rundfunkorchester und den Filmfonikern. 2015 fand im Rahmen des internationalen Filmfestivals Braunschweig eine umfassende Retrospektive seines Filmwerkes statt und als zwei Weltpremieren wurden seine Werke „Die Päpstin“ und „Dolphins“ als Filmkonzerte uraufgeführt.

1966 Schlagzeugunterricht bei John Ward (Hazy Osterwald Sextett)
1973 Unterricht in Gitarre und Orgel
1980 Unterricht in Klavier und Klarinette
1982 - 1988 Studium am Richard Strauß- Konservatorium für Komposition und
Klavier; Abschluß 1988
1988 Gründung der Formation Chaya
1986 - 1990 Zusammenarbeit mit dem Komponisten Harold Faltermeyer
1990 - 1995 Werbefilmproduktionen; Festival Musiken
seit 1995 Tätigkeit als Filmkomponist
2000 CD Rom Projekt "Ethno World Library"
2010 Gründung der Firma RAVENRED Media & Entertainment GmbH
2015 Retrospektive internationales Filmfestival Braunschweig
2015 Uraufführung DIE PÄPSTIN und DOLPHINS als Filmkonzerte

Auszeichnungen:
2013 Deutscher Fernsehpreis - Nominierung für Beste Musik „Der Minister“ (SAT1)
2013 Deutsche Akademie für Fernsehen - Nominierung für Beste Musik „Abschied von Hannah“
2011 Park City Film Music Festival (Utah) - Hauptpreis in Gold für „Das Meer der Frauen“ (ARD)
2010 Park City Film Music Festival (Utah) - Hauptpreis in Gold für „Die Päpstin“
2010 Preis der deutschen Schallplattenkritik für „Die Päpstin“
2010 Verband der deutschen Filmkritik - Nominierung Beste Musik für „Die Päpstin“
2009 Score of the Year 2009 - Nominierung für den Soundtrack „Die Päpstin“
2005 Deutscher Fernsehpreis - Nominierungen in der Kategorie Beste Musik für „Die Ärztin“ (ZDF) und „Die Rückkehr des Vaters“ (ZDF)
2004 Deutscher Designer Club Preis in der Kategorie Beste Werbemusik für „Credit Suisse“

Werke

KINOFILME (Auswahl)

The Power (2015)
Regie: Paul Hills
Bratislava Sinfonie Orchester
Soundtrack von Alhambra Records

Jesus liebt mich (2012)
Regie: Florian David Fitz
Bratislava Sinfonie Orchester
Soundtrack von Warner Bros.

Die Päpstin (2009)
Regie Sönke Wortmann
Rheinland Pfalz Sinfonie Orchester
Soundtrack von Constantin Film

Deutschland. Ein Sommermärchen (2009)
Regie Sönke Wortmann
Soundtrack von Sony Music

Wo ist Fred? (2006)
Regie Anno Saul
Bratislava Sinfonie Orchester
Soundtrack von Normal Records

Kebab Connection (2005)
Regie Anno Saul
Soundtrack von Normal Records

Der Schatz der weißen Falken (2005)
Regie Christian Zübert
Soundtrack von Score Record Company

Rennschwein Rudi Rüssel 2 (2005)
Regie Peter Timm
Soundtrack von Score Record Company

Das Wunder von Bern (2003)
Regie Sönke Wortmann, NDR Sinfonie Orchester
Soundtrack von Zyx Music

Grüne Wüste (2001)
Regie: Anno Saul, Münchner Symphoniker
Soundtrack von BMG Ariola

Dolphins (2000)
Regie: Farhad Yawari, NDR Sinfonie Orchester
Soundtrack von East West

Für Immer und Immer (1998)
Regie: Hark Bohm, Soundtrack von Colloseum

Sirga die Löwin (1998)
Regie: Patrick Grandperret
 
 
FERNSEHFILME (Auswahl)

Der Urbino Krimi (ARD 2016)
Die Tote im Palazzo
Mord im Olivenhain
Regie Uwe Janson

Inspektor Jury Reihe (ZDF Seit 2014)
Inspektor Jury spielt Katz und Maus
Inspektor Jury Mord im Nebel
Inspektor Jury Der Tote im Pub
Regie Diverse

Die Udo Honig Story (SAT1 2015)
Regie Uwe Janson

Die Hebamme I und II (SAT1 2014-2016)
Regie Hannu Salonen

Der Minister (SAT1 2013)
Regie Uwe Janson

Die Schuld der Erben (ZDF 2012)
Regie Uwe Janson

Oh Shit! (PRO7 2011)
Regie Christoph Schrewe

Dann kam Lucy (PRO7 2011)
Regie Christoph Schrewe

Liebe am Fjord Reihe (ARD 2013 - 2015)
Abschied von Hannah
Das Meer der Frauen
Sog der Gezeiten
Regie Jörg Grünler

Der Seewolf (PRO7 2008)
Regie Christoph Schrewe

Der Bibelcode (PRO7 2008)
Regie Christoph Schrewe

Wenn der Vater mit dem Sohne (ARD 2011)
Regie Udo Witte

Club der grünen Witwen (ZDF 2000)
Regie Udo Witte

Ein Bär für alle Fälle (RTL 1999)
Regie: Peter Adam

Das Tor des Feuers (SAT1 1998)
Regie Kaspar Heidelbach

Die Konsalik Reihe (ARD 1998)
Eine Sünde zuviel
Nur das Leben zählt
Chinaconnection
Mayday - Flug in den Tod
Regie Diverse

Insel der Furcht (PRO7 1996)
Regie Gus Trikonis

Brüder auf Leben & Tod (PRO7 1996)
Regie Friedemann Fromm

CORPORATES
RTL II, Concorde Filmverleih, Sky Sport (als ausführender Musikproduzent)

TV WERBUNGEN (Auswahl)
Vodafone, Lufthansa, Joop, Davidoff, Kölner Express, Children for a better world, Artisti Italiani

KLASSISCHE WERKE
Rhapsodische Rhythmen - Gasteig (1988)
Der Mondzyklus - Gasteig München (1988)
Toccata for Piano - Gasteig München (1989)
Streichquartett No. 1 - Gasteig München (1989)
Die Wassernymphen - Weilheim (1992)

ETHNO WORLD LIBRARY
Internationales CD Rom Projekt - Soundbibliothek für ethnische Musikinstrumente (www.bestservice.de)

MUSIK PRODUKTIONEN (Auswahl)
Chaya (Sony Music), Caribbean Connection (BMG), Agnieska Maclag (Zic Zag), Lea Finn, Sarah Brendel

Sachregister

  • Film- und Fernsehmusik
  • Unterhaltungsmusik
  • Werbemusik